Terminal

Slogan

 
 

Terminal

 

Warenströme werden immer größer, der Containerverkehr wächst stetig. Aufgrund knapper räumlicher Lager-Gegebenheiten in den Küstenregionen ist ein Ausweichen auf leistungsfähige Hinterlandsysteme unerlässlich. Bei dem Abtransport der Güter von den Hafengebieten bedarf es neben den gewöhnlichen Anforderungen gut ausgebauter logischer Konzepte. Carsten Tietje und Martin Buck, Geschäftsführer der Soltau Logistic Center GmbH & Co. KG nutzen diesen logistischen Engpass der Hafengebiete und wollen künftig Lagermöglichkeiten durch strategische Allianzen zwischen Schifffahrt, Schiene und Straße bieten. Produzenten und Händler profitieren von günstigen Konditionen im Verhältnis zum begrenzten Raumangebot der Seehäfen.

 

Die Voraussetzungen für ein solches Unternehmen sind gegeben: In einem Umkreis von 60 Kilometern liegen Hamburg, Bremen und Hannover, auch Häfen wie Bremerhaven und Hamburg sind nicht weit vom Soltauer Logistik-Zentrum entfernt. Direkt an der Grundstücksgrenze verläuft die A7 als wichtige Nord-Süd-Verbindung sowie die Bahnstrecke Berlin–Bremen, welche auf dem Firmengelände ausspurt. Geplant ist die Erhöhung der bisherigen Kapazität von zwei Gleisen à 450 auf vier Ganzzüge à 700 Meter Länge, um das An- und Abfahren der Container per Bahn zu ermöglichen.

 

Durch den Aufkauf umliegender Grundstücke planen die Geschäftsführer, das Areal auf 280.000 Quadratmeter fast zu verdoppeln, und bieten damit eine 180.000 Quadratmeter große Freifläche für Containerlagerungen. Mit den Lager- und Umschlagskapazitäten kann der Standort Soltau für die Nordsee-Häfen als Vorlager- oder Zwischenstation, Leercontainerdepot oder Konsolidierungspunkt für Containerverkehr fungieren. Damit bieten die Experten die idealen Voraussetzungen für ein intermodales Drehkreuz und sind Schnittstelle zwischen den Nordseehäfen und dem europäischen Hinterland. 12 Millionen Euro kosten die Umbauten – um die Investitionen zu sichern, sucht das Unternehmen einen Partner aus der Eisenbahn- oder Speditionsbranche beziehungsweise Terminalbetreiber oder Reedergemeinschaften.

 
 
 
 

Bilder-bottom